Das kommt mir nicht in die Tüte.

Über 16 Millionen Tonnen Verpackungsmüll fallen jedes Jahr alleine in Deutschland an. Einer aktuellen Studie (Infografik) nach sind sich viele Verbraucher dieser Problematik bewusst und wollen beim Einkauf keine oder nur nachhaltige Verpackungen. Trotzdem bleibt den Kunden im Supermarkt meist nichts anderes übrig als Produkte in Einwegverpackungen in Kauf zu nehmen.

Letzte Woche fragten wir uns, warum dieses „Umparken im Kopf“ oftmals ausbleibt – doch es gibt auch neue Bewegungen: verpackungslose Supermärkte. Erste Lebensmittel-Startups konzentrieren sich auf diesen Markt und verzichten bewusst auf Verpackungen z.B. in Berlin, London und Wien.

Das Ziel: unnötige Verpackungen vermeiden und Ressourcen recyceln. Das junge Unternehmen “Original Unverpackt“ (Berlin, seit September 2014) veranschaulicht in seinem Grundkonzept wie das funktionieren kann:

Durch eine Crowdfunding-Kampagne wurden hierfür bereits über 100.000€ von Anhängern der sogenannten „Zero-Waste“-Bewegung gesammelt und einige weitere Startups folgten. Ein Trend mit Zukunft? Im nächsten Artikel der Serie werden wir dieses Thema genauer beleuchten und haben dazu mehrere Startups über ihren bisherigen Erfolg, die Trends und aktuellen Probleme befragt. Was ist eure Meinung: lässt sich „Tante Emma“ auf diese Weise wiederbeleben? Oder kann das Konzept sogar auf größerer Ebene funktionieren?

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