Die Mutter aller studentischer Gründerinitiativen: Der Gründermagnet

38 studentische Gründerinitiativen befinden sich derzeit im Gründermagnet, dem Dachverband studentischer Gründerinitiativen. Als „Mutter“ der studentischen Gründerinitiativen kümmert sich das 10-köpfige Team aus Ehrenamtlichen um gründungsinteressierte Studenten im deutschsprachigen Raum.

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Begonnen hat alles mit 6 Jungs aus München, Koblenz, Nürnberg und Rostock. Sie alle trafen sich mehrmals im Jahr bei verschiedenen Startup Veranstaltungen, an denen sie ihre jeweiligen Initiativen vertraten. Schnell wurde bemerkt, dass alle dieselben Probleme plagten, es aber keinen Austausch zwischen den Vereinen gab. Um dieses Problem zu lösen wurde so vor dreieinhalb Jahren der Dachverband gegründet, der seit Mitte letzten Jahres unter der Leitung von Amelie Wolfgart und Christopher Burgahn weiter Fahrt aufnimmt.

Das Konzept des Gründermagnetes besteht darin, alle Initiativen, die regional gründungsinteressierten Studenten zusammenzubringen, zu vereinen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Wir vernetzen die Initiativen und  geben ihnen Hilfestellung bei Herausforderungen denen sie im Vereinsleben gegenüber stehen. Die Aufgabe der regionalen Initiativen ist es, vor Ort ihre Kommilitonen für das Thema Entreprenership zu sensibilisieren und sie bei Grünungsvorhaben zu unterstützen“, erzählt Amelie, die als Vorsitzende des Gründermagnets besonders guten Kontakt zu den Initiativen pflegt. Der Gründermagnet unterstützt die Initiativen selbst, bei Problematiken wie beispielsweise die Akquise neuer Mitglieder die sich aktiv im Vereinsleben beteiligen, Sponsorenakquise oder der Umsetzung neuer Veranstaltungskonzepte.

Multiplikator zu Wirtschaft & Politik

Darüber hinaus fördert der Gründermagnet die aktive Gründungsförderung innerhalb der Initiativen: „Als kleiner Verein ist es oft schwierig, an interessante, nicht-regionale Unternehmen ranzukommen die als Referenten ihre Erfahrung mit den jungen Studenten teilen“, weiss Amelie, die in Frankfurt Wirtschaftswissenschaften studiert hat und dort die Initiative FRAppe geleitet hat. „Hier spielen wir den Multiplikator: Wir stellen stellvertretend die Kontakte zu Startups, Investoren usw. her und ermöglichen den Studenten den Zugang wertvollen Kontakten und Mentoren.“

Netzwerk 

Die verschiedenen Universitäten haben verschiedene Schwerpunkte „In Darmstadt oder Karlsruhe sitzen die Informatiker und Ingenieure, in Frankfurt sitzen die Bänker. Beide gründen nicht allein“, erzählt Amelie, die erst 24 Jahre jung ist, „der fächerübergreifenden Austausch den wir versuchen mit eigenen Events oder der Vernetzung der Initiativen in die Wege zu leiten schafft für alle einen erheblichen Mehrwert.“

Im Mai diesen Jahres fand der erste gmgnt KOMPASS statt. Sämtliche Mitglieder aller dazugehörigen Initiativen waren ein Wochenende in der Goethe Universität Frankfurt eingeladen und durften selber Workshops über von ihnen als wichtig empfundenen Themen halten, in denen sie Kompetenzen besitzen und glauben, dass andere Initiativen von ihrem Wissen und Erfahrungen profitieren können.

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„Die Mitglieder von START Erlangen-Nürnberg e.V. erzählten von ihrem einzigartigen Stipendienprogramm und haben damit den anderen Initiativen, ein seit langer Zeit sehr gut laufendes Eventkonzept vermittelt was nun auch hoffentlich bald von anderen Initiativen angeboten wird.“

Das nächste Ziel? „Die österreichischen Gründerinitiativen in das immer größer werdende Netzwerk des Gründermagnets aufzunehmen “, antwortet Amelie, die sich im Gründermagneten um die externe Kommunikation kümmert, „umso größer das Netzwerk wird, umso mehr profitieren alle Initiativen davon.“

Ab in die Politik!

Anschließend will Amelie mit ihrem Team den Forderungen und Interessen studentischer Gründerinitiativen ein Gehör in der Politik verschaffen. „Das betrifft natürlich auch Förderungsprogramme für studentische Gründer“, sagt die erste Vorstandsvorsitzende, „aber auch die Kooperation zwischen Unis und Initiativen.“ Dass diese fehlt, ist aufgrund der gefestigten, festgefahrenen Strukturen an vielen Unis kein Wunder. Für das nächste halbe Jahr will Amelie ein Thesenpapier ausarbeiten, welches alle Forderungen und Wünsche der Initiativen ausformuliert. Der Gründermagnet ist und bleibt parteilos, will aber eng mit den Jugendverbänden der Parteien zusammenarbeiten.

Der Gründermagnet ist angesiedelt beim Bundesverband deutscher Startups e.V., der den noch jungen Verein dabei unterstützt das Ziel, eine aktive studentische Gründerlandschaft zu etablieren, zu verfolgen.

Amelie und ihr Team sind hochmotiviert, die studentische Gründerlandschaft weiter im deutschsprachigen Raum zu etablieren und arbeiten zielsicher daran, ihre Vorstellungen umzusetzen. Wir wünschen viel Glück und werden sicherlich noch einiges vom Gründermagnet hören!

Weitere Infos unter:

http://gruendermagnet.de

https://www.facebook.com/Gruendermagnet

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