RenderThat: die erste internationale Plattform für 3D Visualisierungen

David Wischniewski wusste schon immer, dass er sich selbstständig machen würde. Nach dem abgeschlossenen Architekturstudium würde er mit 35, ­40 Jahren sein eigenes Architekturbüro eröffnen und gut wärs. So der Plan. Aber natürlich kam alles anders.

Als David vor und während seines Bachelor Studiengangs verschiedene Praktika in Irland, Deutschland und den USA absolvierte, bemerkte er ein kleines, aber weit verbreitetes Problem: Kleinere Firmen aus dem Mittelstand waren oft nicht in der Lage, geeignete 3D­ Visualisierungen für Präsentationen, Werbefilme oder Messen in Auftrag zu geben oder diese selbstzuerstellen. Den einen mangelte es am nötigen Budget, wieder andere hatten keine Zeit und manche waren aufgrund mangelnden Fachwissens schlichtweg unfähig, einen für das Projekt passenden Designer zu finden bzw. es selber zu machen.

Das Knifflige an der Sache: Eine gute 3D­Visualisierung verschlingt ­mal ganz abgesehen von den hohen Kosten­ unglaublich viel Zeit. Der Dialog zwischen Kunde und Designer, via Telefon oder Mail, zieht sich manchmal so lange, dass das Projekt schon wieder hinfällig ist.
Ist das fertige Produkt dann am Ende nicht zufriedenstellend, war mehr oder weniger alles umsonst. Das ist sowohl frustrierend als auch unproduktiv weil oft mit hohem Aufwand und geringem Nutzen verbunden.

Während weiterer Auslandsreisen lernte David dann auch die Gegenseite kennen: Viele Designer sind auf dem Gebiet 3D zwar topfit, wissen aber nicht wie man an Kunden gelangt bzw. haben kein Geld um Marketing zu betreiben.verbringen aber zuviel Zeit mit der Suche nach Kunden.

„Wieso nicht Unternehmen und Designer über eine Plattform zueinander finden lassen?“

Nach diesen Erfahrungen wuchs in Davids Kopf eine Idee heran und er beschloss, diese in die Tat umzusetzen: RenderThat war geboren. Der Kunde, beispielsweise das kleine mittelständische Unternehmen A besucht RenderThat, weil es ein 3D Visualisierung zur Veranschaulichung eines Projektes braucht. Auf der Plattform kann es sich anhand der ausgestellten Portfolios einen Designer seiner Wahl aussuchen und kontaktieren.

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Seit dem Launch entwickelt sich RenderThat kontinuierlich weiter, denn David und seine zwei Mitgründer Patrick Pack und Fabian Stolz arbeiten unermüdlich an Verbesserungen.
So verbringen Designer viel Zeit mit Koordination, Marketing, PR, Buchhaltung etc. was alles die Overhead Kosten in die Höhe treibt und wenig Zeit zum eigentlichen arbeiten lässt.

So haben die drei zum Beispiel entdeckt, dass das Marketing und die Buchhaltung der Designerbüros unter dem hohen Aufwand des Telefonierens und Mailens leiden.
Dieses Problem wurde zum Grundsatz für RenderThat. So übernimmt RenderThat für seine Designer diese Bereiche komplett und ermöglicht dadurch eine Zeit­ und Kosteneffiziente Bearbeitung von Projekten. Nach ersten großen Erfolgen (Großkunden mit über 70.000 Mitarbeitern), und das kurz nach dem Launch im Januar 2014, wurde die Plattform auf Professionalität, Qualität und Zuverlässigkeit ausgerichtet: Die drei Jungs haben eine Lösung gefunden, welche seit dem Launch der Beta­Version 2013 zum Einsatz kommt:

Das kleine mittelständische Unternehmen A ist wieder da und braucht erneut eine 3D Visualisierung. RenderThat stellt nun einen persönlichen Ansprechpartner für A bereit. Dieser sucht anhand von Budget und Anforderungen einen passenden Designer raus, und übermittelt diesem den Auftrag in komprimierter Form und kümmert sich um die Qualitätssicherung als auch Einhaltung der Kundenanforderungen. Desweiteren übernimmt der RenderThat Mitarbeiter sämtlichen bürokratischen Stress, der drumrum anfällt. Das spart zum einen erheblich Zeit und damit Geld für den Kunden, zum anderen sind weder er noch der Designer genervt. Dieses Prinzip gibt dem Unternehmen einen ständigen Ansprechpartner, ähnlich zu einer lokalen Agentur, nur mit dem großen Unterschied, dass dieser Ansprechpartner nicht auf einige wenige Designer zugreifen kann, sondern auf über tausend und aus den tausend den passenden Designer für jedes Projekt finden kann. So lässt sich sich mit einem Ansprechpartner jedes Projekt realisieren und das Unternehmen muss nicht ständig nach neuen Agenturen/Designern suchen.

RenderThat läuft so gut, dass die jungen Entrepreneure gleich noch ein Startup rausgehauen haben: Auf sharepa.de lassen sich Dateien bis zu 5GB kostenfrei und unkompliziert verschicken. „Wir versuchen immer, den Workflow so einfach wie möglich zu halten“, erklärt David das das neue Angebot, bei dem keine Registrierung nötig ist, „viele unserer Designer hatten Probleme, ihre Projekte zu verschicken. So haben wir einfach ein Tool entwickelt, welches das ermöglicht.“

von Links nach Rechts: David Wischniewski, Patrick Pack, Fabian Stolz

von Links nach Rechts: David Wischniewski, Patrick Pack, Fabian Stolz

Auch für die Zukunft ist bei dem Aachener Unternehmen einiges in Planung: „Momentan arbeiten wir an 2­3 weiteren Projekten, unter anderem an einem Bildlizensschutz“, so David. Mit seinen knapp 15 Mitarbeitern pflegt der 28­Jährige ein eher freundschaftliches Verhältnis: „Bei uns läuft alles sehr locker ab, wir gehen nach der Arbeit auch manchmal alle zusammen in eine Bar.“ Trotzdem müsse man das private vom geschäftlichen Unterscheiden, deswegen „hat jeder Mitarbeiter ein eigenes, definiertes Aufgabenfeld, für dessen Erfolg genauso wie für dessen Scheitern er verantwortlich ist.“

Eigenverantwortlichkeit ist ein wichtiges Stichwort, wenn man ein Unternehmen gründen möchte. Dass wissen auch David, Patrick und Fabian, die mit RenderThat gerade von der GbR zur GmbH & Co. KG zu wechseln. „Es hat sich aber definitiv gelohnt zu gründen“, sagt David, „und ich würde es auf jeden Fall nochmal machen. Es war ein unfassbares Gefühl, dabei zuzusehen, wie sich aus der Idee in meinem Kopf ein fertiges Produkt entwickelt hat. Wir haben etwas völlig Neues aus dem Nichts geschaffen.“ RenderThat ist weltweit die erste Plattform, die solch ein Konzept im 3D Bereich anbietet. Das Startup verfügt mittlerweile über einen Pool an über 1000 internationalen Designern, die Community wächst ständig und das Team setzt fortlaufend neue Ideen in die Tat um.

„Je mehr man arbeitet, desto mehr Arbeit wird es!“

David erzählt voller Begeisterung vom recherchieren, vom Stichpunkte und Keywords aufschreiben und von den vielen Büchern, die er für sein Startup gelesen hat: „Man gelangt immer tiefer und tiefer in die

Materie, bis man irgendwann ein fertiges Produkt vor sich hat. Die schönsten Momente sind dann, wenn Leute unser Produkt nutzen und uns positives Feedback geben. Wenn ich sehe, dass unser Produkt den Menschen hilft.“

Weitere Infos unter:

http://www.renderthat.de

https://www.facebook.com/RenderThat

https://instagram.com/renderthat_projects/

https://twitter.com/renderthat

https://www.linkedin.com/company/renderthat­com

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